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In der spanischen Metropole Madrid kam
Toribio am 07.12.59 zur Welt, heute ist seine Heimatstadt Hamburg,
„das Tor zur Welt“.
Hier kam Toribio im Alter von 13 Jahren erstmals mit Karate in Kontakt.
Seine Freunde aus dem Jugendcenter, die selbst Judo oder Tae Kwon Do
betrieben, weckten auch in ihm das Interesse für einen Kampfsport..
Im Oktober 1975 begann er mit dem Karatetraining der Stilrichtung
Shotokan in einem großen Hamburger Sportverein, dem auch eine
Karate-Abteilung angegliedert war. Fünf Jahre später, im Mai 1980,
bestand Toribio die Prüfung zum Schwarzgurt.
Aus dieser Abteilung ging 1982 das in ganz Deutschland bekannte Karate
Dojo AGON Hamburg e.V. hervor (22299 Hamburg, Grasweg 34).
Zu jener Zeit ( Nov.’82) legte Toribio bei Sensei Ochi die Prüfung
zum Nidan ab.
In all’ diesen Jahren war der Hamburger Dojoleiter Dr. Peter Schröder
(4.Dan), ein Schüler von Ochi Sensei und Mitglied im DKB-Kader,
Toribios erster Trainer und Karate-Lehrer.
Unter Peter Schröder lernte Toribio sauberes, klassisches
Shotokan-Karate, bereits hier wurde die stabile und breite Basis gelegt
für eine außergewöhnliche Karate-Karriere.
Toribio trainierte insgesamt vierzehn Jahre lang unter seinem Meister,
regelmäßig 4 Einheiten wöchentlich intensiv Kihon, Kumite und Kata.
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Toribios erste Wettkampferfolge in Kumite und Kata und sein
Trainingsfleiß im Dojo und auf Lehrgängen ließen Ochi Sensei auf den
jungen Hamburger Karateka aufmerksam werden und führten zur Berufung in
die Nationalmannschaft, der Toribio von dieser Zeit an für mehr als 10
Jahre angehören sollte. Zusammen mit Marijan Glad und Herbert
Perchthold bildete er eine der drei Säulen dieses international
erfolgreichen, heute fast schon „legendären“ deutschen
Kata-Nationalteams.
Toribios Karate-Ausbildung lag nunmehr in den Händen von Bundestrainer
Hideo Ochi. Unter Ochi’s Führung legte Toribio Dezember 1988 die
Sandan-Prüfung und im Juli 1994 die Prüfung zum Yondan ab.
Nach Abschluß seiner Karriere als Wettkämpfer stellte sich Toribio -
zunächst im DKV, später im DJKB – mit seiner große Erfahrung als
ehemaliger Nationalkämpfer nunmehr für die Aus- und Weiterbildung des
Karate-Nachwuchses bereitwillig zur Verfügung.
Eine Vielzahl von Lehrgängen, in allen Regionen der Bundesrepublik,
machten Toribio über die Jahre zu einem der bekanntesten deutschen
Karate-Trainer und ließen ihn als Mensch und Karatelehrer weiter
reifen, so dass ihn Shihan Ochi schließlich - gemeinsam mit Risto
Kiiskilä und Marijan Glad - in den DJKB-Instructoren Stab berief. Seit
dieser Zeit setzt ihn Ochi Sensei auf den großen Lehrgängen des
Verbandes, dem Gasshuku und dem Kata-Special Course, regelmäßig als
Trainer ein.
Auf dem Gasshuku 1999 in Konstanz legte Toribio Osterkamp vor seinem
Karate-Lehrer und Meister Sensei Ochi am 7. August die Prüfung zum
Godan (5.Dan) ab, mit der gleichen Einsatzfreude, dem großen
Enthusiasmus und der gleichen Hingabe, die er selbst im Training und auf
Lehrgängen auch von seinen Schülern stets erwartet und fordert. |
Erfolge in Kata und Kumite:
SHOTOKAN-CUP
1982 – 1988 1. Platz Kata-Einzel
1984 3. Platz Kumite Team
1985 3. Platz Kumite-Einzel (Kaderklasse)
DKB-MEISTERSCHAFTEN
1982 2. Platz Kata Einzel
1983 – 1985 1. Platz Kata Einzel
DKV-MEISTERSCHAFTEN
1983 – 1985 2. Platz Kata Einzel
1985 + 1987 2. Platz Kumite bis 70 kg
1986 – 1989 1. Platz Kata Einzel
EUROPAMEISTERSCHAFTEN der EAKF und der EKU
1982 + 1983 1. Platz Kata Team / EAKF
1983 – 1985 3. Platz Kata Team / EKU
1982 3. Platz Kata Einzel /EAKF
1984 3. Platz Kata Team / EAKF
1985 2. Platz Kata Team / EAKF
WELTMEISTERSCHAFTEN der WUKO / WKF
1986 5. Platz Kumite Einzel bis 70 kg
JKA-CUP
1993 1. Platz
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