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Portraits: Bernd Hinschberger |
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Während sein jüngerer Bruder Horst zu dieser Zeit seine erfolgreiche Karriere als Wettkämpfer auf nationalem und internationalen Niveau vorantrieb, engagierte sich Bernd bereits national und international im Kampfrichterwesen und erhielt seine erste internationale Kampfrichterlizenz durch Nakayama Shihan und Enoeda Shihan.
Im Jahr 1970 trat Ochi Shihan die Nachfolge von Kanazawa Shihan als Bundestrainer des DKB an. Seine ersten Wochen in Deutschland verbrachte er im direkten Kontakt zu Bernds Familie und leitete in Bernds damaligem Dojo das allabendliche Training. Seit dieser Zeit betrachtet Bernd Ochi-Shihan als seinen eigentlichen Karatelehrer und Mentor. Neben dem Aufbau und der erfolgreichen Führung seines eigenen Dojos in den 70er und 80er Jahren ergab sich für Bernd durch seine zahlreichen nationalen und internationalen Kampfrichtereinsätze häufig die Möglichkeit seine Frau Petra, damals Mitglied des erfolgreichen Damenkaders, auf verschiedene Welt- und Europameisterschaften zu begleiten. Die 1991 und 1992 immer deutlicher werdenden Gegensätze zwischen „traditionellem“ Karate auf der einen, und dem sich stark verbreitenden „Wettkampfkarate“ auf der anderen Seite, führten letzlich zu dem Gedanken das traditionelle JKA-Karate der 60er Jahre im Rahmen einer eigenen Interessengruppe wieder zu beleben. 1993
wurde zusammen mit Ochi Shihan und einer Gruppe
„dienstältester“ Karateka der DJKB in seiner jetzigen
Organisationsform gegründet. Bernd-sensei leitet noch immer zweimal wöchentlich das Oberstufentraining seines Dojos und unterrichtet dort auch mehrmals im Jahr im Rahmen spezieller Lehrgänge. |
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